US-Arbeitsmarktdaten Oktober 2026: 165.000 neue Stellen, was das für Zinsen und Aktien heißt
Die US-Beschäftigung stieg im Oktober 2026 um 165.000, die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 %. Am selben Tag stiegen die Anleiherenditen, der Nasdaq 100 gewann 1,35 %, der Dow Jones verlor 0,46 %.

- JPMorganJPM−0,8 %Schlusskurs 334,49 US-Dollar
- Bank of AmericaBAC−0,7 %Schlusskurs 49,42 US-Dollar
- Goldman SachsGS−0,4 %Schlusskurs 865,82 US-Dollar
- CitigroupC+0,5 %Schlusskurs 119,05 US-Dollar
- Wells FargoWFC−1,0 %Schlusskurs 83,94 US-Dollar
- Laut US-Arbeitsministerium (BLS) stieg die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im Oktober 2026 um 165.000, die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 %.
- Die Löhne privater Beschäftigter stiegen im Oktober um 14 Cent auf 38,00 US-Dollar je Stunde, auf Jahressicht um 3,1 %.
- Die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen lag am 6. November bei 4,51 % (5. November: 4,46 %), die der zehnjährigen bei 4,86 % (4,84 %).
- Am 6. November schloss der Nasdaq 100 mit plus 1,35 %, der Dow Jones mit minus 0,46 %; der Tag folgte nicht dem einfachen Muster steigender Renditen und schwächerer Technologiewerte.
Das US-Arbeitsministerium hat am Freitag, 6. November 2026, um 8:30 Uhr Ortszeit den Arbeitsmarktbericht für Oktober veröffentlicht. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft nahm laut BLS um 165.000 zu, die Arbeitslosenquote veränderte sich wenig und lag bei 4,1 %. Die Beschäftigungszahlen für August und September wurden nach oben revidiert. Am selben Tag notierten die Renditen zweijähriger und zehnjähriger Staatsanleihen höher als am Vortag, und die großen US-Indizes schlossen uneinheitlich.
165.000 neue Stellen, Arbeitslosenquote 4,1 %
Nach Angaben des BLS stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Oktober 2026 um 165.000, die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 % und die Zahl der Arbeitslosen bei 7,1 Millionen. Die Erwerbsquote betrug 61,9 %, das Verhältnis von Erwerbstätigen zur Bevölkerung 59,3 %. Die Arbeitslosenquote liegt laut BLS seit März zwischen 4,1 % und 4,3 %.
Der Stundenlohn aller privaten Beschäftigten erhöhte sich im Oktober um 14 Cent (0,4 %) auf 38,00 US-Dollar. Auf Sicht von zwölf Monaten lag der Zuwachs bei 3,1 %.
Der Zuwachs für August wurde um 53.000 von +133.000 auf +186.000 nach oben revidiert, der für September um 31.000 von +29.000 auf +60.000. Zusammen liegt die Beschäftigung dieser beiden Monate laut BLS um 84.000 höher als zuvor gemeldet.
Die Beschäftigung in den freiberuflichen und unternehmensnahen Dienstleistungen nahm im Oktober um 70.000 zu. Das Gesundheitswesen schuf 42.000 Stellen, im Durchschnitt der zwölf Monate davor waren es 31.000 je Monat. Verkehr und Lagerei legten um 25.000 zu, die Industrie um 19.000.
In den übrigen großen Branchen, darunter Bergbau, Großhandel, Einzelhandel, Information, Finanzdienstleistungen, Gastgewerbe und Staat, zeigte sich laut BLS im Monatsverlauf wenig Veränderung.
| Kennzahl | Oktober 2026 | Anmerkung laut BLS |
|---|---|---|
| Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft | +165.000 | Veränderung gegenüber dem Vormonat |
| Arbeitslosenquote | 4,1 % | 7,1 Mio. Arbeitslose |
| Durchschnittlicher Stundenlohn (privat) | 38,00 US-Dollar | +14 Cent, +0,4 % im Oktober |
| Stundenlohn auf Jahressicht | +3,1 % | Zwölfmonatsveränderung |
| Erwerbsquote | 61,9 % | kaum verändert |
| Stellenzuwachs August (revidiert) | +186.000 | zuvor +133.000, Revision +53.000 |
| Stellenzuwachs September (revidiert) | +60.000 | zuvor +29.000, Revision +31.000 |
Rendite zweijähriger Anleihen von 4,46 % auf 4,51 %
Laut US-Finanzministerium stieg die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen von 4,46 % am 5. November auf 4,51 % am 6. November. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen ging von 4,84 % auf 4,86 % auf, die der dreißigjährigen von 5,25 % auf 5,26 %. Die Daten stammen aus der täglichen Par-Yield-Kurve des Finanzministeriums.
| Laufzeit | 5. November 2026 | 6. November 2026 |
|---|---|---|
| 2 Jahre | 4,46 % | 4,51 % |
| 10 Jahre | 4,84 % | 4,86 % |
| 30 Jahre | 5,25 % | 5,26 % |
Warum Arbeitsmarktdaten für Zinsen und Aktien zählen
Der Federal Reserve Act nennt als Ziele der Geldpolitik maximale Beschäftigung, stabile Preise und moderate langfristige Zinsen. Der Arbeitsmarktbericht des BLS liefert Daten zum Beschäftigungsziel, die Zinsentscheidung trifft der Offenmarktausschuss (FOMC).
Am 16. September 2026 hatte der Ausschuss die Zielspanne um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4 Prozent angehoben. Im Statement vom 28. Oktober 2026 beschloss der Ausschuss, die Zielspanne für den Leitzins bei 3,75 bis 4 Prozent beizubehalten. Zur Lage am Arbeitsmarkt heißt es dort:
Laut CNBC und Fox Business, die sich auf das FedWatch-Werkzeug der CME Group beziehen, lag die aus Zins-Futures abgeleitete Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte im Dezember am 6. November bei 76,8 %. Beide Häuser berichten, dass dieser Wert am Freitag gestiegen ist.
„Die Beschäftigungszuwächse haben mit der Erwerbsbevölkerung Schritt gehalten, und die Arbeitslosenquote hat sich kaum verändert.“Federal Open Market Committee, Statement vom 28. Oktober 2026 (deutsche Übersetzung)
Allgemein gilt: Renditen, Zinsen und Aktien hängen zusammen
Anleiherenditen und die Erwartungen an den Leitzins hängen zusammen. Kurzlaufende Renditen wie die der zweijährigen Anleihe reagieren am stärksten auf diese Erwartungen. Steigende Renditen erhöhen den Zinssatz, mit dem künftige Unternehmensgewinne auf ihren Gegenwartswert abgezinst werden. Das trifft Unternehmen, deren Gewinne weit in der Zukunft erwartet werden, oft Technologiewerte, stärker als Firmen mit hohen laufenden Gewinnen. Banken verdienen über die Zinsspanne, den Unterschied zwischen Kredit- und Einlagenzinsen.
Die nächste Zinsentscheidung des FOMC steht laut Kalender der Federal Reserve für die Sitzung am 8. und 9. Dezember 2026 an.
Nasdaq 100 plus 1,4 %, Dow Jones minus 0,5 % am 6. November
Am 6. November 2026 stiegen die Renditen zweijähriger Anleihen von 4,46 % auf 4,51 % und die zehnjähriger von 4,84 % auf 4,86 %. Gleichzeitig gewann der Nasdaq 100 1,35 %, der Dow Jones verlor 0,46 %, und die Banken schlossen überwiegend leicht im Minus. Der Tag folgte damit nicht dem einfachen Muster steigender Renditen und schwächerer Technologiewerte.
Nach Yahoo-Chart-Daten schloss der S&P 500 am 6. November 2026 bei 7.376,86 Punkten (plus 0,31 %), der Nasdaq 100 bei 26.989,99 Punkten (plus 1,35 %) und der Dow Jones bei 51.285,73 Punkten (minus 0,46 %). Technologie- und Chipwerte lagen im Plus, der Halbleiterindex SOX gewann 4,21 %.
Vier der fünf betrachteten US-Großbanken schlossen am 6. November niedriger als am Vortag, Citigroup höher. JPMorgan verlor 0,8 % auf 334,49 US-Dollar.
| Titel | Schlusskurs | Tagesveränderung |
|---|---|---|
| JPMorgan (JPM) | 334,49 US-Dollar | −0,8 % |
| Bank of America (BAC) | 49,42 US-Dollar | −0,7 % |
| Goldman Sachs (GS) | 865,82 US-Dollar | −0,4 % |
| Citigroup (C) | 119,05 US-Dollar | +0,5 % |
| Wells Fargo (WFC) | 83,94 US-Dollar | −1,0 % |
Nach der Meldung: So stehen die 16 Signale bei JPMorgan
Die Signallage der Banken beschreibt den Kursverlauf bis zum Schluss des 5. November 2026 und damit den Zustand vor der Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts.
Was trägt, was bremst
Was trägt
- EMA-CrossoverDer schnelle gleitende Durchschnitt liegt über dem langsamen.
- MA Trend Filter (200-Tage)Der Kurs liegt über seinem gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Handelstage.
- 52-Wochen-HochDer Kurs steht bei 92,4 % des 52-Wochen-Hochs.
Was bremst
- ADX TrendstärkeDer ADX steht bei 14,3, ein trendschwaches Umfeld.
- Rate of ChangeDer Kurs liegt 5,6 % niedriger als vor 63 Handelstagen.
Die weiteren Titel im Überblick
- VorsichtigNote 27 von 100 · Stand 06.11.20262 von 16
- VorsichtigNote 19 von 100 · Stand 06.11.20260 von 16
- VorsichtigNote 19 von 100 · Stand 06.11.20260 von 16
- Wells FargoWFCGemischtNote 55 von 100 · Stand 06.11.20264 von 16
Die Signalseite von JPMorgan zeigt am 6. November 2026 um 05:15 Uhr, berechnet aus den Schlusskursen des 5. November, eine Signal-Note von 51 im Zustand Gemischt. 3 von 16 Signalen sind positiv, die Gruppen stehen bei Trend 2 von 4, Momentum 1 von 5, Oszillatoren 0 von 3 und Makro & Relativ 0 von 4.
Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt 7,6 %, die Veränderung über einen Tag liegt bei −4,2 %, über vier Wochen bei +1,8 %. Die VIX-Regel des Modells ist laut Seite aktiv. Sie gilt für alle Titel gleich.
Die Signale beschreiben den bisherigen Kursverlauf und das Marktumfeld. Sie sagen nichts über die Zukunft und sind keine Anlageempfehlung. So rechnen die Signale
Was noch offen ist
Die Indexschlüsse stammen von Yahoo Finance, eine Bestätigung durch die Indexanbieter lag zum Abruf nicht vor.
Was als Nächstes ansteht
- 2026
Wie reagieren die Signale auf die Meldung?
Wie sich Kurs und Signale nach dieser Meldung entwickeln, ergänzen wir nach 1 und 5 Handelstagen.
Den Stand nach fünf Tagen tragen wir am 13.11.2026 ein.
- Mail, sobald sich die Signallage von JPMorgan drehtPro, im Test
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- Signalverlauf von JPMorgan rückblickendPro, im Test
Quellen
- 1US Bureau of Labor Statistics, The Employment Situation, Oktober 2026 ↗ · 06.11.2026, 14:30
- 2US-Finanzministerium, Daily Treasury Par Yield Curve Rates, November 2026 ↗ · 06.11.2026, 01:00
- 3Federal Reserve, FOMC-Kalender 2026 ↗ · 06.11.2026, 01:00
- 4Federal Reserve, Monetary Policy: What Are Its Goals? How Does It Work? ↗ · 06.11.2026, 01:00
- 5Federal Reserve, FOMC-Statement vom 28. Oktober 2026 ↗ · 28.10.2026, 19:00
- 6Federal Reserve, FOMC-Statement vom 16. September 2026 ↗ · 16.09.2026, 20:00
- 7CNBC, Jobs report October 2026 ↗ · 06.11.2026, 15:00
- 8Fox Business, US jobs report October 2026 ↗ · 06.11.2026, 15:00
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